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Auch Madagaskar präsentiert sich auf der Grünen Woche in Berlin.

 

Daheim in Madagaskar flechten die Frauen Taschen aus den Fasern der Raffia-Palme, während ihre Männer im Regenwald die wilden Gewürze sammeln, die dort auch als "Medizin des Volkes" gelten. So unterstützt Kurkuma die Gallenfunktion, fördert Zitrone die Knochen, sind Ingwer und Pfeffer gut für die Muskeln, weiß Lalasoa Ruckdeschel. Gemeinsam mit ihrem deutschen Ehemann Andreas hat sie Ende 2004 den in Antanarivo und München ansässigen Familienbetrieb MadaSpice gegründet, der die Produkte in Deutschland vertreibt und erstmals auch auf der Grünen Woche vertreten ist. Hier sind sie überwältigt von der Resonanz der Besucher.

Von wildem Pfeffer über diverse Currys bis hin zu hochwertiger Boubon-Vanille von eigenen Plantagen reicht das durchweg von Pestiziden und Genveränderungen freie Angebot. Dazu kommen unter anderem eigene Gewürzmischungen, selbst angebauter Kakao, der nach madegassischer Kultur die Intelligenz fördert und ein Power-Tee mit Colablättern. Aus aller Welt stammt die Auswahl edler Salze wie dem roten und schwarzen Salz von aktiven und passiven Vulkanen auf Hawaii, dem weichen Süßwassersalz aus australischen Seen sowie dem persischen Bergsalz mit blauen Eisensulfid-Kristallen. MadaSpice sorgt für ein regelmäßiges Einkommen der beteiligten Familien und ist zugleich bemüht, Madagaskar in Deutschland bekannter zu machen.

 


© Messe Berlin GmbH
Quelle:

http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/agrar_news_themen.php?SITEID=1140008702&Fu1=1263820246